Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


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Promotion

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Die Bedingungen für die Promotion zum Dr. jur. an der Universität Osnabrück werden durch die Promotionsordnung des Fachbereichs Rechtswissenschaften vom 11.12.2014 festgelegt. Für Promotionsverfahren, die bereits vor dem 31.01.2015 begonnen wurden, gilt die alte Promotionsordnung vom 17.07.2002 fort.
Zur Promotion in Osnabrück wird grundsätzlich nur zugelassen, wer eine juristische Staatsprüfung bzw. eine Erste Juristische Prüfung mit mindestens der Note "vollbefriedigend" bestanden hat und eine erfolgreiche Teilnahme an einem rechtswissenschaftlichen Seminar vorweisen kann, § 4 Abs. 1 Satz 1 PromO 2014.

Zur Promotion kann auch zugelassen werden, wer einen rechtswissenschaftlichen Magister- oder Masterstudiengang, einen wirtschafts- oder sozialwissenschaftlichen Diplom- oder Masterstudiengang an einer Universität mit gehobenem Prädikat (gut) abgeschlossen hat und ein ordnungsgemäßes rechtswissenschaftliches Studium nachweisen kann. Ein Bachelor-Abschluss reicht zur Zulassung zur Promotion nicht aus.

Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischem Studienabschluss können zum Promotionsverfahren zugelassen werden, wenn dieser mit dem Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums an einer deutschen Universität vergleichbar ist.
Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich an einen Hochschullehrer des Rechtswissenschaftlichen Fachbereichs wenden, der bereit ist, das Promotionsvorhaben zu betreuen. Doktorandinnen und Doktoranden sollen sich gemäß § 9 Abs. 2 Satz 4 NHG und § 12 Immatrikulationsordnung als Promotionsstudierende einschreiben. Weitere Informationen zur Einschreibung insb. zu Bewerbungsfristen finden Sie hier.

Der Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück verweist bei seinen Promotionen auf die Qualitätsstandards und die Richtlinie für gute wissenschaftliche Praxis. Gem. § 8 Abs. 3 PromO 2014 versichert der Prüfling u.a., "keine gewerbliche Promotionsvermittlung oder -beratung in Anspruch genommen" zu haben oder zu nehmen. Unter gewerbliche Promotionsberatung in diesem Sinn fallen insbesondere das entgeltliche Lektorat und die entgeltliche Sprachstilberatung, gleiches gilt für die gewerblich angebotene Kontrolle von Rechtschreibung, Grammatik oder Interpunktion. Nicht als gewerbliche Promotionsberatung werden dagegen allgemeine Methodentrainings gegen Schreibblockaden und psychologische Beratung angesehen. Diese Aufzählungen sind nicht abschließend. 

Wenn die Dissertation fertiggestellt ist, müssen die Bewerberinnen und Bewerber einen formlosen Antrag auf Zulassung zur Promotion beim Dekan stellen, der daraufhin gem. § 9 Abs. 1 PromO 2014 über die Zulassung entscheidet. Der Dekan bestimmt ferner zwei Gutachter für die Dissertation. Anschließend findet eine mündliche Prüfung statt, in welcher der Bewerber die Ergebnisse der Dissertation verteidigt. Die Promotionsprüfung ist bestanden, wenn die Dissertation angenommen und die mündliche Prüfung bestanden ist. Die Gesamtnote setzt sich aus den Noten der Dissertation und der mündlichen Prüfung zusammen.

Ist die Druckreife erteilt worden, ist als letzte Promotionsleistung die Dissertation zu veröffentlichen. Mit Ablieferung der Pflichtexemplare sind alle Promotionsleistungen erbracht, woraufhin eine Promotionsurkunde ausgestellt wird. Nach Aushändigung der Urkunde darf der Doktortitel geführt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

 

 

Weitere Informationen zum ZePrOs

Zentrum für Promovierende und Postdocs (ZePrOs)

Das Zentrum für Promovierende und Postdocs der Universität Osnabrück (ZePrOs) ist eine Einrichtung der Universität Osnabrück, die als Dachorganisation erstmalig die Promovierenden und Postdoktoranden/-innen der Universität aller Fachbereiche vereint und damit die gesamte forschungsorientierte Doktorandenausbildung vernetzt. Das Zentrum bietet  Promovierenden und Postdocs der Universität Osnabrück ein attraktives Fort- und Weiterbildungsprogramm, persönliches Coaching, Praxiskontakte, sowie Austausch und Vernetzung mit anderen Promovierenden und Postdocs an. Mit der kostenlosen Aufnahme in das ZePrOs-Programm erhalten die Promovierenden und Postdocs zusätzlich zur fachlichen und inhaltlichen Betreuung in ihrer Arbeitsgruppe eine gezielte individuelle Förderung während der gesamten Promotionsphase.