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Erfahrungsbericht Alina Dütting Sommersemester 2008

Wenn man mich heute fragen würde, ob ich noch mal nach Lausanne gehen würde, ich würde es sofort tun.

Natürlich ist ein Auslandssemester ein großer Schritt, in die Ferne und es gibt auch viele Dinge die zu organisieren und zu meistern sind.

Bevor man überhaupt richtig losstartet nach Lausanne, sollte man sich, am besten noch in Osnabrück, so frühzeitig wie möglich online bei den Studentenwohnheimen bewerben- www.fmel.ch. Diese sind nämlich unglaublich schnell ausgebucht.

Aber meiner Erfahrung nach sind sie die beste Möglichkeit in Lausanne unterzukommen, da sie im Gegensatz zu privaten WGs nicht allzu teuer sind und man allein durch ein Plätzchen im Studentenwohnheim ungemein viele internationale Freundschaften schließen kann, und gleich am Anfang sympathisch aufgenommen wird- in die große Clique der Austauschstudenten.

Am besten zur Uni gelegen sind die Wohnheime Bourdonette, Rhodanie und Cedres.

Nebst dem Wohnheimsplatz muss man sich auch noch um so einige andere Sachen kümmern, so zum Beispiel das Learning Agreement- welches ihr auch schon von zuhause gut fertig machen könnt.
Ich würde euch ebenso raten X-change, einer Organisation für Austauschstudenten, beizutreten, diese hilft mit unglaublich viel Praxiswissen ungemein, aber dazu später.


Direkt nach der Ankunft in Lausanne solltet ihr euch recht schnell zu der Bürgerbehörde melden und da Ausländerausweis/ Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Für die organisatorische Dinge verweise ich jetzt schon mal auf Christina’s Bericht.
Nach der Bürgerbehörde müsste ihr auch noch zur „Krankenversicherungs-nachweisbehörde“. Es ist am Anfang viel Organisatorisches und es ist ein bisschen verwirrend. Aber ihr könnt hier auf die UNIL zählen, welche euch mit Rat und Tat zur Seite steht. Wie schon gesagt würde ich diese Dinge allerdings recht schnell nach Ankunft erledigen, weil die Schweizer Behörden- zumindest die in Lausanne- sehr schnell mit Mahnungen sind.
Für die Beschaffung von Busticket und Handykarten verweise ich wieder einmal auf Christina’s Bericht.

Natürlich gibt es in der UNIL selbst auch noch ein bisschen was zu organisieren. Ihr müsst den Studentenausweis abholen, wahrscheinlich eure Kurse noch mal wählen, damit das mit den ECTS-Punkten hinhaut und euch erstmal allgemein zurecht finden.

Die ECTS-Punkte  braucht ihr damit das Stipendium anerkannt wird, da die Schweiz aber nicht Europa ist, bekommt ihr „lediglich“ ein Stipendium der Unil, die brauchen aber keine ECTS-Punkte. Ich würde also an eurer Stelle da noch mal bei Zacharias nachhaken wie das in eurem Auslandssemester dann aussieht.

Aber genug Organisatorisches, Lausanne hat noch viel mehr zu bieten.
Solltet ihr  an Sport interessiert sein, Lausanne ist die Hauptstadt des Sportes und das Sportangebot an der UNIL ist großartig und zumeist kostenlos.
Infos sind auf www.unil.ch zu finden.
Ihr könnt natürlich auch Skifahren, in den Alpen. Dazu gibt es gute Angebote von der Schweizer Bahn.
Solltet ihr allgemein vorhaben viel zu reisen oder mit der Bahn zu fahren, dann empfehle ich euch den „Demi-tarif“, dieser ist praktisch eine Bahncard 50 und rentiert sich ungemein.
Auch in der Umgebung von Lausanne gibt es viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Schloß von Montreux, die Weinberge, den Genfer See, die Alpen, etc.

Natürlich hat Lausanne auch ein nettes Nachtleben, besonders zu empfehlen sind hier die von X-change organisierten „Pubnights“ für Austauschstudenten.
Dort lernt man viele Gleichgesinnte und die Bars und Clubs  von Lausanne kennen, abgesehen davon ist es eine sehr gute Möglichkeit in Lausanne wegzugehen ohne sich komplett zu ruinieren.

Auch der Lehrstuhl für deutsches Recht an sich, bietet immermal Exkursionen oder Ausflüge an, mit oder ohne sich vorstellenden Kanzleien.
Infos findet ihr hier auf www.unil.ch/cda

Alles in allem ist ein Auslandssemester/jahr in Lausanne meiner Meinung nach das Beste was ihr machen könnt. Es gibt soviel zu erleben und zu entdecken. Was ihr nicht machen dürft ist in eurem kleinen Zimmer zu hocken und euch abzukapseln. Dazu ist erstens die Zeit zu schade und zweitens das Zimmer meist zu klein.

Ein Semester an der UNIL ist vollkommen anders als das Studium hier, aber ich würde es nie missen wollen.
Viel Spaß in Lausanne.


 

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