Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Aktuelle Meldungen

27. Februar 2015 : Als Anwälte nach Prag

Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Regionalfinale der European Law Moot Court Competition, einem internationalen Studentenwettbewerb, durfte das dreiköpfige Studententeam des Fachbereichs Rechtswissenschaften vom 19. Bis zum 21 Februrar in Prag gegen elf Teams aus Europa und den USA antreten.

Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Regionalfinale der European Law Moot Court Competition, einem internationalen Studentenwettbewerb, durfte das dreiköpfige Studententeam des Fachbereichs Rechtswissenschaften vom 19. Bis zum 21 Februrar in Prag gegen elf Teams aus Europa und den USA antreten.

Während es in der vorangegangenen ersten Phase des Wettbewerbs darum ging, zu einem fiktiven Fall, der vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt wird, schriftlich Stellung zu nehmen, galt es im Regionalfinale die gefunden juristischen Argumente in der Rolle des Klägers, des Beklagten oder eines Kommissionsvertreters in mündlicher Verhandlung zu präsentieren und sich den kritischen Nachfragen einer hochkarätig besetzten Richterbank zu stellen. Verhandelt wurde dabei sowohl in englischer wie auch französischer Sprache. Im Zentrum des diesjährigen Falls stand die Frage, ob eine positive Bonitätseinstufung, die durch die Zugehörigkeit eines Markteilnehmers zur öffentlichen Verwaltung begründet wird, sowie der Zuschnitt einer öffentlichen Ausschreibung auf einen solchen Marktteilnehmer mit dem europäischen Beihilferecht vereinbar sind.

Das Osnabrücker Team, bestehend aus den Studenten Nico Brink, Benedikt Falkhofen und Patrick Hoffmann, hat sich dieser Herausforderung mit viel Leidenschaft und juristischem Geschick gestellt. Auch wenn es am Ende nicht für die Qualifikation für das sogenannten All European Final in Luxemburg gereicht hat, sind Prof. Dr. Oliver Dörr und sein Mitarbeiter Marco Athen, die das Team über den gesamten Wettbewerb betreut haben, mit dem Abschneiden der Osnabrücker Studenten sehr zufrieden: „Schon die Qualifikation für das Regionalfinale war keine Selbstverständlichkeit. Insgesamt konnten sich in der schriftlichen Phase nur 48 von etwa 100 Teams europäischer und nordamerikanischer Universitäten für das Regionalfinale qualifizieren“.

Wie hochkarätig der Wettbewerb alljährlich besetzt ist, zeigte sich auch im diesjährigen Regionalfinale. Neben dem späteren Siegerteam der Universität Leiden, trafen die Studenten des Fachbereichs Rechtswissenschaften unter anderem auch auf Teams der renommierten University of Columbia (New York), der Universität Nijmegen und der Universität Tartu.

Trotz der arbeits- und zeitintensiven Vorbereitung auf den Wettbewerb bereuen die drei Osnabrücker Studenten ihre Teilnahme nicht. Im Gegenteil: Sie sind sich einig, dass sich die Teilnahme in vielerlei Hinsicht gelohnt habe. Nicht nur, weil durch die Teilnahme an einem Moot Court wichtige Softskills erlernt bzw. ausgebaut werden, sondern vor allem, weil es einfach auch Spaß macht, im Team selbständig eine Lösung zu erarbeiten und sich anschließend mit Studenten aus aller Welt zu treffen und zu messen. Ganz nach dem Motto des Wettbewerbs: moot, meet and compete.