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06. August 2019 : Große Ehre: Professor Dr. Schulte-Nölke zum Mitglied des American Law Institute gewählt

Hans Schulte-Nölke, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück, ist zum Mitglied des American Law Institute gewählt worden. Das American Law Institute ist die führende juristische Organisation in den USA, die wissenschaftliche Beiträge zur Verbesserung des Rechts leistet.

Die Mitgliedschaft im Institut ist streng begrenzt und eine besondere berufliche Ehre, die Europäern nur sehr selten zuteil wird. Unter den nun gewählten 60 neuen Mitgliedern ist Prof. Schulte-Nölke der einzige Nichtamerikaner; außer ihm sind überhaupt nur 10 weitere Juristen aus Deutschland Mitglied.

Kandidaten für die Mitgliedschaft werden vertraulich vorgeschlagen. Zwei Mitglieder des Instituts müssen die Kandidatur in einem Empfehlungsschreiben begründen. Die Kandidaten müssen sich in einem Mitgliederkomitee gegen die große Konkurrenz durchsetzen und werden schließlich vom Rat des Instituts gewählt. Kriterien sind besondere berufliche Leistungen und erfolgreiche Arbeit an der Verbesserung des Rechts.

"Ich freue mich sehr, diese bemerkenswerte Gruppe von Anwälten, Professoren und Richtern im Institut begrüßen zu dürfen", kommentiert der Präsident des Instituts David F. Levi die Wahl. „Das American Law Institute ist eine Institution, deren fortgesetzte Arbeit und herausragende Leistungen von den besonderen Begabungen, der Klugheit und der Vielfalt der Perspektiven seiner Mitglieder abhängen. Ich freue mich auf die gedankenreichen Beiträge der neuen Mitglieder“ so Levi weiter.

Prof. Schulte-Nölke wurde insbesondere wegen seiner Mitarbeit an einem Projekt zur Verbesserung des US-amerikanischen Verbraucherrechts gewählt. „Ich freue mich sehr über das Interesse der amerikanischen Kollegen an europäischen Entwicklungen und denke, dass der Austausch zwischen den beiden großen Rechtsordnungen wechselseitig sehr fruchtbar sein kann“, sagte Schulte-Nölke zu seiner Wahl.

Das American Law Institute mit Sitz in Philadelphia wurde 1923 von einer Gruppe prominenter US-amerikanischer Richter, Anwälte und Professoren  als ständige Organisation zur Verbesserung des Rechts gegründet. Seitdem hat es durch zahlreiche Arbeiten zu einer Vereinfachung  des Rechts beigetragen und Rechtsunsicherheit abgebaut. Das Institut erarbeitet insbesondere allgemeine Rechtsgrundsätze, Neuformulierungen wichtiger Rechtsgebiete und Modellgesetze, die einen sehr großen Einfluss auf Gesetzgeber, Rechtsprechung sowie auf die Rechtswissenschaft und die Juristenausbildung in den USA und weltweit haben.

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
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