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Rechtswissenschaften


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04. Januar 2018 : Workshop: Das neue Prostituiertenschutzgesetz – aus Betroffenen- und Behördensicht

Liebe Studierende,

am Freitag, den 12. Januar 2018 von 14 bis ca. 17.15 Uhr findet in Raum 44/E04 der Workshop "Das neue Prostituiertenschutzgesetz – aus Betroffenen- und Behördensicht" statt.

Das Prostituiertenschutzgesetz ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten und soll dem Schutz von in der Prostitution tätigen Personen dienen. Es ergänzt das seit Januar 2002 geltende Prostitutionsgesetz (ProstG), das Sexarbeit in Deutschland legalisierte. Doch kann Prostitution effektiv reguliert werden? Ist das ProstSchG bisher überhaupt hinreichend umgesetzt worden? Und wie nehmen Betroffene die Regulierung wahr? Diesen und weiteren Fragen werden wir in unserem Workshop auf den Grund gehen.

Ablaufplan

  • 14:00   Überblick über die Regulierung der Prostitution in Deutschland (Regierungsrätin Caroline Mindach)
  • 14:45 Die Umsetzung des ProstSchG auf Länderebene aus Behördensicht (Regierungsrätin Caroline Mindach)
  • 15:45 Die Sicht des BesD auf das ProstSchG sowie persönliche Erfahrungen von Sexarbeitenden (Johanna Weber)
  • 16:45 Abschließende Diskussion

Unsere Referentinnen

Frau Regierungsrätin Caroline Mindach hat an der Umsetzung des ProstSchG in Nordrhein- Westfalen mitgewirkt. Zudem promoviert sie an der Universität Osnabrück. Frau Johanna Weber ist Vorstandsmitglied des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. (BesD) und selbst seit vielen Jahren in der Sexarbeit tätig. Sie wird über den Arbeitsalltag von in der Sexarbeit Tätigen berichten und uns einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen und ein frohes Neues Jahr!

Insa Männel & Thomas Matthies

Insa Männel
Universität Osnabrück
European Legal Studies Institute
49074 Osnabrück
Tel: 0541/9694504