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15. Juni 2015 : Jurastudierende der Universität Osnabrück beraten ehrenamtlich sozial benachteiligte Menschen

Sie wollen sozial benachteiligten Menschen juristisch unter die Arme greifen. Im Projekt »Rechtsberatung für Bedürftige« werden Jurastudierende des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück bereits während des Studiums rechtsberatend tätig. Bedürftige haben ab Anfang Juli jeden ersten und dritten Donnerstag des Monats die Möglichkeit, in den Räumen der Diakonie Osnabrück von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose und unverbindliche Rechtsberatung zu erhalten.

Vielen Menschen, die sozial benachteiligten Gruppen angehören, widerfährt im Alltag oft Unrecht. Unsicherheit, Fehlvorstellungen und Angst vor entstehenden Kosten stehen dabei dem Gang zum Anwalt häufig im Wege. Mit dem Projekt soll Bedürftigen die Hürde des Anwaltsbesuchs genommen werden. »Dabei steht im Vordergrund, ihnen Rechtsschutzmöglichkeiten im Wege der Beratungs- und Prozesskostenhilfe aufzuzeigen und sie über das zugrunde liegende Rechtsproblem zu informieren«, so Dominik Kreke vom Fachbereich Rechtswissenschaften.  

Die Idee für das Projekt stammt aus Göttingen. Studierende und Ratsuchende profitieren hierbei gleichermaßen von der Beratung: Einerseits sammeln die Studierenden erste wichtige Erfahrungen in ihrer späteren beruflichen Praxis und andererseits bekommen Bedürftige die Möglichkeit, sich kostenfrei und unverbindlich beraten zu lassen. Bei den Gesprächen ist außer des jeweiligen Studierenden auch immer ein Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin anwesend. Bei Fragen, die das Wissen des beratenden Studierenden übersteigen, können diese korrigierend eingreifen oder in Ausnahmefällen selbst die Beratung übernehmen. Nach der Beratung erhalten die Studierenden zudem ein Feedback und werden auf weiterführende Probleme, Lösungsansätze und gegebenenfalls relevante Gerichtsentscheide hingewiesen.  

Unterstützt wird das Projekt vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück, von dem Tafel Osnabrück e.V., der Arbeitslosenhilfe Osnabrück und der Diakonie Osnabrück. Auf das Projekt wird mit Plakaten, Mundpropaganda und Handzetteln in den sozialen Einrichtungen hingewiesen. Interessierte Jurastudierende, die mindestens im vierten Semester studieren und an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich bei Dominik Kreke (E-Mail: dkreke@uni-osnabrueck.de) melden.

Weitere Informationen:
Dominik Kreke, Universität Osnabrück
Fachbereich Rechtswissenschaften
Heger-Tor-Wall 14, 49078 Osnabrück
dkreke@uni-osnabrueck.de