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07. Dezember 2021 : Autobiografie von Prof Dr. Hans-Dieter Schwind in Sammelband erschienen

Im Oktober 2021 sind in einem Sammelband 21 Autobiografien von bedeutenden Strafrechtswissenschaftler*innen herausgegeben worden. In den Selbstdarstellungen werden neben dem eigenen Wirken in der juristischen Lehre und/oder Praxis auch allgemeine Fragen der Strafrechtswissenschaft behandelt.

Eine der Persönlichkeiten ist der ehemalige niedersächsische Justizminister und Kriminologe Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind, der viele Jahre an der Universität Osnabrück sehr interessante Vorlesungen für die Studierenden angeboten hat. Der in Tokyo-Omori geborene Hans-Dieter Schwind kehrte 1939 mit seinen Eltern nach Deutschland zurück. Geprägt von den Vorkommnissen des Zweiten Weltkrieges, begann er sein Jurastudium zunächst an der Universität Hamburg und wechselte kurz darauf an die Universität München. In München absolvierte er dann das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen. Nach erfolgreicher Promotion an der Universität Hamburg und einer Verzögerung seines Habilverfahrens in Hamburg, wurde er in Bochum zum Universitäts-Professor ernannt. Von 1978 bis 1982 war er Justizminister in Niedersachsen und erhielt im April 1982 das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland für seine erfolgreichen Bemühungen um die Reform des niedersächsischen Strafvollzugs. Nach der Emeritierung in Bochum 2001 konnte Hans-Dieter Schwind seine Hörsaaltätigkeit fortführen, nachdem er 1997 von der Universität Osnabrück zum Honorarprofessor ernannt wurde.

Die Autobiografie von Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind beleuchtet seine verschiedenen Lebensstationen und gibt zum Teil sehr persönliche Einblicke, die seine berufliche Laufbahn umrahmt und teils maßgeblich geprägt haben.

Bibliographischer Hinweis:
Eric Hilgendorf (Hrsg.): Die deutschsprachige Strafrechtswissenschaft in Selbstdarstellungen II. De Gruyter Verlag, Berlin/Boston 2021.
ISBN 978-3-11-070291-0

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