Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


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Symposium der European Chinese Law Studies Association (ECLS) in Leiden

Vom 23.-25.8.2017 fand das jährliche Symposium des ECLS statt. Begleitend zur diesmal in Leiden (Netherlands) stattfindenden Jahresversammlung trafen sich die Spitzenkräfte, die Europa in diesem Bereich zu bieten hat und tauschten sich in 2 Plenarsitzungen und 8 Paneln mit führenden Kollegen aus China und den USA aus.

Der Osnabrücker Inhaber der Professur für chinesisches Recht Prof. Dr. (NTU) Georg Gesk trug dabei auf einer der Plenarsitzungen über neueste Reformansätze zur Refinanzierung des ländlichen Raumes vor und war auch auf dem Podium zur Schlußveranstaltung ein beachteter Diskutant.

Chinesisches Recht als Teil des Workshop zu Fragen des deutsch-chinesischen E-Commerce

Am 16.8.2017 veranstaltete das Hochschulzentrum China und die IHK Osnabrück - Grafschaft Bentheim - Emsland einen Workshop zu Fragen des E-Commerce zwischen Deutschland und China.

Der Inhaber der Professur für chinesisches Recht am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück Prof. Dr. (NTU) Georg Gesk und sein Mitarbeiter Feng Yimeng (LLM Lüneburg, LLM Peking, Rechtsanwalt in Peking) erklärten die rechtlichen Rahmenbedingungen und einige der Fallstricke und Möglichkeiten, so wie sich diese beim E-Commerce zwischen Deutschland und China aus rechtlicher Sicht darstellen. Insbesondere wurde auf den Schutz des Markenrechts und Fragen der Besteuerung/Zollabwicklung eingangen. Dabei konnten einige der Fragen, die sich im Plenum ergaben, direkt beantwortet werden.

 

 

Osnabrücker Professor als Experte an der Pekinger Chinese University of Political Science and Law (CUPL)

Der Inhaber des Lehrstuhls für chinesisches Recht war vom 16.-26. Juli an der Chinese University of Political Science and Law, um dort einen Intensivkurs über ‘comparative criminal procedure law’ zu halten. Der Kurs war gut besucht und entwickelte Perspektiven, welche direkt zu Möglichkeiten einer weiteren Reform des Strafprozessrechts und die Verwirklichung menschenrechtlicher Ansprüche in der VR China Stellung nahm.

 

09.06.2017 - Symposium   研讨会  Organisierte Kriminalität und Terrorismus

22.- 23. Juni 2017 - Raum 22/215 – Heger-Tor-Wall 14

Das Problem, das durch die Konvergenz von ‘traditionellen’ kriminellen Strukturen und Terrorismus entsteht, macht vor Ländergrenzen keinen Halt. Es ist daher wichtig, dass sich Strafrechtswissenschaft in Theorie und Praxis, in matriellem und prozessualem Strafrecht mit relevanten Fragen international austauscht.

Genau hierzu bietet das Symposium wichtige Beiträge, da es Wissenschaftler aus dem chinesischen Raum, aus Brasilien und aus Deutschland zu einem Dialog über Fragen, die mit organisierter Kriminalität und Terrorismus zusammenhängen, in einen direkten Dialog bringt. Wichtige Themen sind dabei die Reflexion über Erfahrungen der Ermittlungsorgane (Kretschmer - Probleme bei der Terrorismusbekämpfung), neue Herausforderungen für Ermittler (Sinn - Darknet), Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit (Zhang - Shanghai Kooperation zwischen China und den GUS-Staaten, Gesk - Gemeinsame Ermittlungsgruppen in der EU), sowie Fragen am Grenzbereich zwischen Kriminalität, Terrorismus und staatlichen Akteuren (Hauck, Peterke). Dazu kommen Fragen nach dem Begriff, den sich die betroffenen Gesellschaften von ‘organisierter’ Kriminalität machen (Jiang, Xiong).

 

Alle Vorträge werden übersetzt, so dass ein möglichst ungehinderter Austausch und eine intensive Diskussion möglich sein werden.

Donnerstag, 22.06.2017:   14.00 Uhr – 18:15 Uhr

Freitag,           23.06.2017:  8:15 Uhr – 18:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Mail: ls-gesl@uni-osnabrueck.de; Telefon: 0541/969-6110;

 

https://www.circle.uni-osnabrueck.de/veranstaltungen/sose_2017/symposium_organisierte_kriminalitaet_und_terrorismus_2206_23062017.html

 

 

09.06.2017 - Gastprofessur von Prof. Dr. Georg Gesk an der Guizhou Nationalities University

 

Der Inhaber der Professur für chinesisches Recht wurde mit Wirkung zum 10. Mai 2017 für drei Jahre zum Gastprofessor an der Guizhou Nationalities University ernannt. Obwohl diese Institution in Deutschland nicht wirklich bekannt ist, gehört sie zu einer der schnell aufstrebenden Institutionen, welche soziales Engagement (Bildungszugang für ethnische Minderheiten), Exzellenz in der Forschung (Zusammenarbeit mit der Außenstelle der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Guiyang, führend im Ranking in der Provinz Guizhou) und eine zunehmend internationale Orientierung (z.B. Kooperation mit der Singapore University seit 2017) verbinden.

Bezeichnend für diesen integrierten Ansatz auf beiden Seiten – der chinesischen wie der deutschen – ist die Verknüpfung der Gastprofessur mit Zusagen auf mehreren Ebenen der Zusammenarbeit. Insbesondere ist geplant, Studierende des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück zu betreuen, sich in den Erasmus+ Austausch des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Osnabrück einzubringen, und ab 1.7.2017 ein gemeinsames bilaterales Forschungsprojekt zur Korruptionsbekämpfung zu starten. Letzteres wird über drei Jahre hinweg zu Publikationen in mehreren Sprachen führen und dadurch für die Sichtbarkeit der Kooperation im akademischen Bereich sorgen.

Da die Universität in der südchinesischen Stadt Guiyang im Winter kaum Smog und im Sommer auch für Mitteleuropäer erträgliche Temperaturen hat, eignet sie sich hervorragend auch für längere Austauschprogramme. Da die Guizhou Nationalities University akademisch nicht zum alten ‚Bildungsadel‘ Chinas gehört, ist sie ähnlich der Universität Osnabrück flexibel und voller akademischem Elan, der es auch wagt, neue Wege zu gehen.

16.03.2016 - Ernennung von Prof. Gesk zum Mitglied des Forschungszentrums für Justizreform an der Chinese University for Politics and Law

 

Die ausführliche Pressemitteilung der Universität Osnabrück können Sie hier einsehen

07.03.2016 - Vortrag an der juristischen Fakultät der Wuhan University

Korruptionsbekämpfung in Deutschland und in Taiwan

02.11.2015 - Erasmus Kooperation

Vertrag zwischen der Universität Osnabrück und der NUK (National University Kaohsiung, Taiwan) über eine Erasmus+ Kooperation der Fachbereiche Rechtswissenschaften abgeschlossen.

19.10.2015 - Antrittsvorlesung und Gründung des CIRCLE

In feierlichem Rahmen und in Anwesenheit des chinesischen Botschafters in Deutschland, seiner Exzellenz Shi Mingde, fand die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. (NTU) Georg Gesk und die Gründungsfeier des CIRCLE (i.Gr.) statt. Grußworte von Dekan Prof. Dr.Hartmann, seiner Exzellenz Botschafter Shi, Präsident Prof. Dr. Lücke, Prof. Dr. Sievert als Vertreter der Sievert-Stiftung, welche den Lehrstuhl finanziell ermöglicht hat und Prof. Dr. Sinn, der die Gründung des CIRCLE wesentlich vorangetrieben hat, leiteten über zu zwei wissenschaftlichen Vorträgen. Prof. Dr. Liu Renwen von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften sprach über ‘Das 9. Strafrechtsänderungsgesetz der VR China’, Prof. Dr. Gesk sprach über ‘Ökonomische und strafrechtliche Verantwortung in der VR China’. Beide Vorträge machten dem Publikum deutlich, wie wichtig es ist, die Entwicklungen Chinas aus sich heraus zu verstehen und wie dies auch nach mehr als 30 Jahren, seit die Abkehr von einem eurozentristischen Weltbild gefordert wurde, in keinster Weise die Regel ist. Die Veranstaltung zeigte wie die Fachbereiche der Rechts- und der Wirtschaftswissenschaft, die Universität Osnabrück, die ortsansässige Industrie, sowie Vertreter des chinesischen Staats und der chinesischen Wissenschaft alle an einem Strang ziehen. Sie hat ebenso deutlich gemacht, wie der Standort Osnabrück bereits jetzt Lehre, Berufsperspektiven, akademische Kooperation und wissenschaftliche Forschung in pluralistischer Weise vereinigt und im Begriff ist, diese verschiedenen Aspekte in ein einzigartiges Forschungscluster zu integrieren.

18.10.2015 - Workshop zu Korruption in China

Anlässlich des Besuchs von Prof. Dr. Liu Renwen (Chinese Academy of Social Sciences, Department for Criminal Law; stellvertretender Vorsitzender des 2. Senats der Obersten Volksstaatsanwaltschaft) organisierte der LS Chinarecht einen Workshop. Obwohl die Zeit am Sonntagnachmittag eher zu den Vergnügungen des Semesteranfangs einzuladen schien, hatten sich einige Studenten sowie die Professoren Liu, Sinn und Gesk dem so ernsten wie aktuellen Thema ‘Korruption in China’ gestellt. Drei Stunden drehte sich die Diskussion und das offene, gegenseitige Fragen und Antworten um Gründe für Korruption, Strategien der Korruptionsbekämpfung, Widersprüche und Erfolge im Kampf gegen die Korruption.