Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


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Vita

Professor Dr. iur. Jörn Ipsen, geb. am 17. Juni 1944, hat nach Abitur (1964) und Wehrdienst (1964-66) an den Universitäten München und Göttingen als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Rechtswissenschaften studiert.

Nach der Ersten Juristischen Staatsprüfung (Dezember 1970) arbeitete er an einer durch die Studienstiftung geförderten Dissertation „Richterrecht und Verfassung“, mit der er am 8. Juli 1974 an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen zum Dr. iur. promoviert wurde.

Nach Absolvierung des juristischen Vorbereitungsdienstes (1973-1976) und Ablegung der Zweiten Juristischen Staatsprüfung (Februar 1976) wurde er zum Wissenschaftlichen Assistenten an der Universität Göttingen ernannt. 1978 bis 1980 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Mit der Habilitationsschrift „Rechtsfolgen der Verfassungswidrigkeit von Norm und Einzelakt“ wurde er am 4. Februar 1980 habilitiert. Seine venia legendi umfasst die Fächer „Öffentliches Recht und juristische Methodenlehre“.

Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Tübingen und Göttingen nahm Professor Ipsen einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Osnabrück an (1. März 1981). 1987 lehnte er einen an ihn ergangenen Ruf an die Universität Marburg ab.

Professor Ipsen war in den Jahren 1989/90 und 2003 bis 2005 Dekan des Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück. 1991 bis 1995 war er Mitglied des Akademischen Senats der Universität.

Von 1990 bis 1992 war Professor Ipsen Mitglied der Aufbaukommission der Juristischen Fakultät der Universität Greifswald, von 1991 bis 1992 Mitglied der Evaluationskommission der Universität Jena.

Von 1989 bis 2012 war Professor Ipsen Direktor des neu gegründeten Instituts für Kommunalrecht der Universität Osnabrück, dessen Vorstand er auch gegenwärtig angehört.

Seit dem 1. Oktober 2012 hat Professor Ipsen eine von der Volkswagenstiftung finanzierte Forschungsprofessur (Niedersachsenprofessur) inne.

Vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2001 war Professor Ipsen stellvertretender Vorsitzender der „Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer“. Er gehört zahlreichen deutschen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen an.

Am 1. Oktober 2002 wurde Professor Ipsen zum stellvertretenden Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs ernannt. Seit dem 5. Mai 2006 ist er Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs. Am 7. Dezember 2006 wurde Professor Ipsen vom Niedersächsischen Landtag zum Präsidenten des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs gewählt. Seine Amtszeit endete am 4. Mai 2013.

Seit dem 1. November 2011 ist Professor Ipsen Mitglied des Hochschulrats der Medizinischen Hochschule Hannover.Die Forschungsschwerpunkte von Professor Ipsen liegen im Staatsrecht und Verwaltungsrecht sowie der Verfassungsgeschichte.