Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

FAQ-Bereich

Topinformationen

A. In welcher Reihenfolge muss ich Studienleistungen erbringen?
B. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die Zwischenprüfung zu bestehen?

C. Wie viele Grundlagen- und Fremdsprachenscheine muss ich im Laufe des Studiums erwerben?
D. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung zu bestehen?
E. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die Fortgeschrittenenübungen zu bestehen?
F. Welche Leistungen muss ich erbringen, um zur Schwerpunktbereichsausbildung zugelassen zu werden?
G. Welche Schwerpunktbereiche gibt es an der UOs?
H. Welchen zeitlichen Umfang haben die im Rahmen des Schwerpunktbereichs zu belegenden Kurse?
I. Welche Leistungen muss ich – in welcher Reihenfolge – erbringen, um die Schwerpunktbereichsprüfung zu bestehen?
J. Wie geht die Note des Schwerpunktbereichs in die Gesamtnote der 1. Juristischen Prüfung mit ein?
K. Kann die staatliche Pflichtfachprüfung vor der universitären Schwerpunktbereichsprüfung absolviert werden?
L. Unter welchen Voraussetzungen kann ich den Schwerpunktbereich wechseln?
M. Welche Leistungen muss ich erbringen, um zur Pflichtfachprüfung im Rahmen der 1. Juristischen Prüfung zugelassen zu werden?
N. Wo finde ich Informationen zum Studienortwechsel an den Fachbereich der UOs?
O. Unter welchen Voraussetzungen kann ich mir in anderen Studiengängen erbrachte Leistungen – z.B. bei einem Studienfachwechsel – anrechnen lassen?
P. Wie findet die Examensvorbereitung an der UOs statt?
Q. Kann ich davon ausgehen, an der UOs gut aufgehoben zu sein, wenn ich dort mein Studium der Rechtswissenschaften beginne? Gibt es Erfahrungsberichte?

A. In welcher Reihenfolge muss ich Studienleistungen erbringen?

Zunächst ist das sog. Kurssystem zu absolvieren, im Rahmen dieser Basisveranstaltungen muss die Zwischenprüfung erworben werden. Die Prüfungsleistungen des Kurssystems werden dabei automatisch auf die Zwischenprüfung angerechnet. Des Weiteren muss die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung absolviert werden. Das Bestehen dieser wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzausbildung ist bis zur Studienarbeit erforderlich, sollte sinnvollerweise jedoch frühzeitig abgelegt werden. Weiterhin müssen die sog. Fortgeschrittenenübungen absolviert werden, diese können jedoch schon begonnen und abgelegt werden, wenn noch nicht alle Leistungen des Grundstudiums abgelegt wurden. Alle genannten Abschnitte zusammen sind wiederum Voraussetzung für die Zulassung zur (staatlichen) ersten juristischen Prüfung, früher: 1. Staatsexamen.

Nach oben

B. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die Zwischenprüfung zu bestehen?

  • 2 Klausuren im Zivilrecht aus dem Kurssystem
  • 1 Klausur im Öffentlichen Recht aus dem Kurssystem
  • 1 Klausur im Strafrecht aus dem Kurssystem
  • 1 Klausur in einer Grundlagenveranstaltung
  • 2 Hausarbeiten aus unterschiedlichen Fachsäulen aus dem Kurssystem

Nach oben

C. Wie viele Grundlagen- und Fremdsprachenscheine muss ich im Laufe des Studiums erwerben?

Im Rahmen des Studiums müssen jeweils ein Grundlagenschein (z.B. Rechtsgeschichte, Verfassungsgeschichte, Allg. Staatslehre) sowie ein Fremdsprachenschein erworben werden. Diese qualifizieren zudem sowohl für die Zulassung zur Studienarbeit, als auch zur Pflichtfachprüfung im Rahmen der 1. Juristischen Prüfung.

Nach oben

D. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung zu bestehen?

3 Leistungsnachweise (Semesterabschlussklausuren) aus den folgenden Gebieten/Veranstaltungen:

  • Bilanzen und Jahresabschluss
  • Einführung in die Wirtschaftswissenschaften
  • Einführung Steuerrecht und Steuerlehre
  • Recht und Ökonomik
  • Grundlagen der Unternehmensführung
  • Entscheidungstheorie

Nach oben

E. Welche Leistungen muss ich erbringen, um die Fortgeschrittenenübungen zu bestehen?

  • je eine Klausur und eine Hausarbeit in den 3 Hauptrechtsgebieten (ZR/ÖR/SR)

Nach oben

F. Welche Leistungen muss ich erbringen, um zur Schwerpunktbereichsausbildung zugelassen zu werden?

Voraussetzung, um mit der Schwerpunktbereichsausbildung zu beginnen, ist das erfolgreiche Abschließen des Kurssystems. Die Voraussetzung, um zur Schwerpunktbereichsprüfung zugelassen zu werden (=Anmeldung zur Studienarbeit), sind alle Leistungen (ohne Praktika), die auch für die Pflichtfachklausuren (inkl. Seminarschein) notwendig sind. Die Anmeldung kann jedes Semester erfolgen, in der Regel jedoch zu Beginn der vorausgehenden Semesterferien.

Nach oben

G. Welche Schwerpunktbereiche gibt es an der UOs?

  1. Europäisches und internationales Privatrecht
    • Teilschwerpunkt a) Europäisches und Internationales Privatrecht
    • Teilschwerpunkt b) Rechtsgeschichte
  2. Deutsches und Europäisches Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
    • Teilschwerpunkt a) Deutsches und Europäisches Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
    • Teilschwerpunkt b) Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht
  3. Deutsches und Europäisches Recht des Wettbewerbs und des geistigen Eigentums
  4. Europäisches Öffentliches Recht und seine Grundlagen
  5. Deutsches und Europäisches Recht der öffentlichen Güter und Dienstleistungen
  6. Deutsches und Europäisches Steuerrecht
  7. Deutsches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht
  8. Rechtspflege, Rechtsberatung und Rechtsgestaltung

Einzelheiten zu den Schwerpunktbereichen entnehmen Sie bitte der Schwerpunktbereichs-Prüfungsordnung (SB-PO).

Nach oben

H. Welchen zeitlichen Umfang haben die im Rahmen des Schwerpunktbereichs zu belegenden Kurse?

Im Rahmen der Schwerpunktbereiche müssen grundsätzlich Veranstaltungen im Umfang von 16 Semesterwochenstunden (SWS) belegt werden. Diese müssen u.a. aus Wahlpflichtkursen sowie Wahlkursen bestehen und dürfen maximal im Rahmen von 3 SWS auf Schlüsselqualifikationen entfallen. Die Schwerpunktbereichsausbildung ist durchschnittlich auf 2 Semester angelegt, wobei ggf. ein weiteres Semester für die Prüfungsphase (Präsentation der Studienarbeit sowie mündliche Prüfung) einkalkuliert werden muss, er kann jedoch – bei Bedarf – auf beliebig viele Semester verteilt werden.

Nach oben

I. Welche Leistungen muss ich – in welcher Reihenfolge – erbringen, um die Schwerpunktbereichsprüfung zu bestehen?

  • im Rahmen der Schwerpunktbereichsausbildung muss - vor Anmeldung zur Studienarbeit - ein vorbereitendes Seminar absolviert werden (Präsentations- und Vortragstechniken)
  • bei der Anmeldung zur Schwerpunktbereichsausbildung ist dann ein Schwerpunktbereich zu wählen
  • um sich zur Studienarbeit anmelden zu können, muss man mind. 2 Sem. im jeweiligen SPB angemeldet sein
  • Anfertigung der Studienarbeit erfolgt idR. in den Semesterferien nach dem 2. SPB-Sem.
  • Präsentation der Studienarbeit iRe. Seminars im darauffolgenden Semester
  • mündliche Prüfung zum Schwerpunktbereich und ggf. zur Studienarbeit, Voraussetzung hierfür ist die bestandene Studienarbeit

Die Note des Schwerpunktbereichs setzt sich hälftig aus der Note der Studienarbeit und der mündlichen Prüfung zusammen.
Einzelheiten zum Ablauf des Schwerpunktstudiums sowie Aktuelles und Downloads finden Sie iRd. Schwerpunktbereichs-Prüfungsordnung (SB-PO).

Nach oben

J. Wie geht die Note des Schwerpunktbereichs in die Gesamtnote der 1. Juristischen Prüfung mit ein?

Die Gesamtnote der 1. Juristischen Prüfung („1. Staatsexamen“) setzt sich zu 30 % aus der Note des universitären Schwerpunktbereichs, zu 70 % aus der Note der staatlichen Pflichtfachprüfung zusammen.

Nach oben

K. Kann die staatliche Pflichtfachprüfung vor der universitären Schwerpunktbereichsprüfung absolviert werden?

  • Gemäß § 18 NJAG setzt der sog. Freiversuch (auch: "Freischuss") voraus, dass der Student sich (spätestens) zu dem Prüfungsdurchgang anmeldet, der auf das achte Fachsemester folgt, bei Beginn der Prüfungen ist man also im neunten Fachsemester. Um die Fristen hierfür einhalten zu können, gestattet es das NJAG, die universitäre Schwerpunktbereichsausbildung erst nach der Pflichtfachprüfung zu absolvieren.
  • Ebenso verhält es sich bezüglich der Alternative des sog. Abschichtens. Dabei können die 6 Prüfungen des staatlichen Teils in separaten Blöcken absolviert werden, z.B. zunächst nur die 3 Zivilrechtsklausuren geschrieben werden, 3 Monate später dann die weiteren 3 Klausuren aus Straf- und Öffentlichem Recht (s. hierzu § 4 II NJAG).
  • Beide Varianten beinhalten Vor- und Nachteile, die jeder Student für sich abwägen muss: So kann bei Hintenanstellen des Schwerpunktbereichs die Studiendauer um 2-3 Semester verlängert werden, dies ist insbesondere für Studierende, die auf Leistungen des BAföG angewiesen sind, höchst problematisch (Förderungshöchstdauer – Regelstudienzeit!). Andererseits kann so die Vorbereitungszeit für die Pflichtfachprüfung ausgedehnt werden. Wiederum gegen die Umkehrung der vorgesehenen Studienreihenfolge spricht, dass es unmittelbar nach den Fortgeschrittenenübungen noch zu früh sein kann, in die Examensvorbereitung einzusteigen. So bieten neben den Fortgeschrittenenübungen insbesondere die Schwerpunktbereiche die Option, vorhandenes Wissen zu vertiefen sowie parallel dazu bereits erste Fächer für die staatliche Pflichtfachprüfung zu wiederholen. Die meisten Schwerpunkte weisen starke Bezüge zum Pflichtfachstoff der staatlichen Prüfung auf. Unabhängig vom gewählten Schwerpunktbereich haben Sie die Chance, während des Schwerpunktbereichs nicht nur einen besseren Überblick über das Studium im Generellen, sondern auch über die Prüfungssituationen zu gewinnen und Prüfungserfahrung zu sammeln – im Examen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an das LJPA.

Nach oben

L. Unter welchen Voraussetzungen kann ich den Schwerpunktbereich wechseln?

Ein solcher Wechsel ist grundsätzlich möglich, jedoch nur bis zur verbindlichen Anmeldung zur Studienarbeit. Ein Anspruch auf Zuweisung zu einem bestimmten Schwerpunktbereich besteht hierbei nicht. Die Formulare zur Anmeldung/Ummeldung sind online zum Download bereitgestellt und können dann ausgefüllt samt Scheinen im Prüfungsamt vorgelegt werden.

Nach oben

M. Welche Leistungen muss ich erbringen, um zur Pflichtfachprüfung im Rahmen der 1. Juristischen Prüfung zugelassen zu werden?

Gemäß § 4 NJAG müssen folgende Leistungen/Scheine absolviert worden sein:

  • eine Grundlagenveranstaltung gem. § 4 I Nr. 1a)
  • die Zwischenprüfung gem. § 4 I Nr. 1b)
  • je eine Fortgeschrittenenübung (ZR/ÖR/SR) gem. § 4 I Nr. 1c)
  • eine fremdsprachliche rechtswissenschaftliche Veranstaltung/Sprachkurs gem. § 4 I Nr. 1d)
  • die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung gem. § 4 III
  • eine Schlüsselqualifikation gem. § 4 I Nr. 1f)
  • Praktikumsnachweise (3 x je 4 Wo. bei AmtsG/LandG, RA, Vwg-Behörde) gem. § 4 I Nr. 2
  • Immatrikulation an einer niedersächsischen Hochschule gem. § 4 I Nr. 3

Bei Fragen zum Praktikum wenden Sie sich bitte an das ausschließlich zuständige LJPA.

Nach oben

N. Wo finde ich Informationen zum Studienortwechsel an den Fachbereich der UOs?

Informationen zum Studienortwechsel und den hierfür erforderlichen Scheinen/Leistungsnachweisen finden Sie bei der Fachstudienberatung.

Nach oben

O. Unter welchen Voraussetzungen kann ich mir in anderen Studiengängen erbrachte Leistungen – z.B. bei einem Studienfachwechsel – anrechnen lassen?

Ob und in welchem Umfang Leistungen aus anderen Studiengängen für das rechtswissenschaftliche Studium an der UOs anrechenbar sind, muss im Einzelfall entschieden werden. Bitte vereinbaren Sie diesbezüglich einen persönlichen Termin/Telefonat mit der Fachstudienberatung.

Nach oben

P. Wie findet die Examensvorbereitung an der UOs statt?

  • der Fachbereich Rechtswissenschaften der UOs bietet ein hervorragendes, kostenloses Repetitorium (OsnaRep) an, dessen Leistungen kontinuierlich ausgebaut werden
  • alternativ gibt es in Osnabrück selbstverständlich auch kostenintensive, kommerzielle Repetitorien

Nach oben

Q. Kann ich davon ausgehen, an der UOs gut aufgehoben zu sein, wenn ich dort mein Studium der Rechtswissenschaften beginne? Gibt es Erfahrungsberichte?

Hierzu exemplarisch einige realistische Stimmen ehemaliger wie aktueller Studierender des Fachbereichs Rechtswissenschaften, welche unkommentiert und ohne Ergänzungen/Auslassungen im Wortlaut übernommen wurden: zu den Erfahrungsberichten

Nach oben