Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


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OsnaRep Büro
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Meinungen der Teilnehmer

Karsten, Jahrgangsbester der Ersten Staatsprüfung im Jahr 2017

"Warum hast du dich für das OsnaRep entschieden?"

Ich habe mich für das OsnaRep entschieden, nachdem ich zuvor bei den kommerziellen Repetitorien zum Probehören gegangen bin. Mir hat die Art und Weise der Kommunikation zwischen Repetitoren und Studierenden dort überhaupt nicht zugesagt, es handelte sich bei den Veranstaltungen meiner Meinung nach eher um ein stumpfes Vorpredigen als um einen Dialog. Die Studierenden wurden für meinen Geschmack für zu unwissend gehalten, vieles wurde nahezu auf Schulniveau vereinfacht vermittelt. Beim OsnaRep hingegen, bei dem ich ebenfalls zum Probehören ging, fand ein Diskurs mit den Professoren statt, der sich nicht auf das schlichte Vortragen vereinfachter Schemata beschränkte. Ich fühlte mich beim OsnaRep mit dieser Art von Lernen besser aufgehoben.

Daneben spielte auch der finanzielle Aspekt eine Rolle für mich. Ich habe es nicht recht einsehen wollen, viel Geld für eine meiner Meinung nach unzulängliche Leistung zu bezahlen, die von den Professoren der Universität auf höherem Niveau und unentgeltlich angeboten wird, nur weil „alle anderen“ zu den kommerziellen Repetitorien gehen. Schließlich fand ich es sehr ansprechend, nicht die gesamte Zeit von denselben drei oder vier Repetitoren unterrichtet zu werden, sondern während der gesamten Zeit wechselnden Dozenten gegenüberzustehen. Dadurch kam jeweils eine neue Arbeitsweise innerhalb der Gruppe auf, was das Repetitorium dynamischer gestaltete.

Ich gehe davon aus, dass es dennoch auch für die kommerziellen Repetitorien die „richtigen“ Studierenden gibt, d.h. diejenigen, die sich mit deren Konzept eher identifizieren können. Meine Vorstellung der Examensvorbereitung stellte sich jedoch anders dar, sodass ich sehr froh war, im OsnaRep eine meines Erachtens sehr gute und kostenlose Alternative vorfinden zu können.

 

"OsnaRep ist meines Erachtens nach sehr gute, dynamische und kostenlose Alternative."

 

"Welche Erfahrungen hast du mit dem Lernkonzept und den Klausurenkursen des OsnaRep gemacht?"

Das Lernkonzept des OsnaRep unterscheidet sich dabei wohl nicht so sehr von der Materie her, als von ihrer Aufbereitung. Auch im OsnaRep werden Fälle besprochen, die von abstrakten Übersichten und Erläuterungen zum materiellen Recht umrahmt sind. Anders als bei den kommerziellen Repetitorien wird man beim OsnaRep dagegen nicht mit endlosen Bergen von Papier überhäuft, welche man in der knappen Zeit ohnehin nicht komplett durcharbeiten kann. Vielmehr sind die Übersichten auf das Wesentliche beschränkt, wodurch zum eigenständigen Nacharbeiten und Durchdenken der Materie angeregt wird. Die Besprechungsfälle gehen aber im Vergleich zum Studium sehr ins Detail und behandeln häufig auch fernliegendere Probleme, die zuvor ggf. nicht unbedingt im Blickfeld lagen. Die Falllösungen sind i.d.R. sehr fundiert ausgearbeitet und mit zahlreichen weiterführenden Literaturbeiträgen garniert, wobei dies von Dozent zu Dozent unterschiedlich sein mag.

Den Klausurenkurs des OsnaRep sehe ich als zentralen und fast wichtigsten Bestandteil der Examensvorbereitung an. Ich habe sehr früh angefangen, die Samstagsklausuren zu schreiben, und habe auch bis zum Ende sehr viele Klausuren mitgeschrieben. Besonders hervorheben würde ich hierbei, dass es sehr ratsam ist, auch die Klausuren durchzuschreiben, von deren materiellem Inhalt man keine Ahnung hat, selbst wenn das am Anfang ziemlich anstrengend ist. Gerade durch das Lösen unbekannter Fälle lernt man, sich in knapper Zeit in schwierige Materie einzuarbeiten, von der man noch nie etwas gehört hat, und genau das ist es, worauf es auch im Examen ankommt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass von den sechs Klausuren alle ausschließlich Fälle oder Urteile behandeln, die man vorher gelernt oder gelesen hat, ist äußerst unwahrscheinlich und vom Prüfungsamt m.E. auch nicht gewollt.

Naturgemäß schwankt die Qualität der Korrekturen, wie bei jeder juristischen Klausur, allerdings habe ich selten eine Korrektur erhalten, mit der ich rein gar nichts anfangen konnte. Da ich zum Ende des OsnaRep hin nebenher auch noch einen Klausurenkurs bei einem kommerziellen Repetitor mitschrieb, kann ich für meinen Teil aber sagen, dass die Korrekturen des OsnaRep zu jeder Zeit besser waren als die des kommerziellen Repetitors. Bei letzterem hatte ich bei fast jeder Korrektur das Gefühl, dass meine Lösung entweder nicht wirklich gelesen oder aber nicht durchdacht worden ist, sofern ich von dem vorgegebenen Schema des Repetitors abwich. Dafür dann auch noch etwas zu bezahlen zu müssen, empfand ich schon fast als dreist.

 

"Kein großer Unterschied in der Materie - aber ein sehr großer in der Aufarbeitung."

 

"Wie gut hat dich das OsnaRep auf das Erste Staatsexamen vorbereitet?"

Das OsnaRep hat mich sehr gut auf das erste Staatsexamen vorbereitet. Natürlich gehört zu einer guten Note auch immer eine Portion Glück dazu, aber das OsnaRep deckt daneben einen ganz überwiegenden Teil des erforderlichen Wissens ab. Sofern man alles verstanden hat, was in dem Jahreskurs abgehandelt, muss man sich meiner Meinung nach definitiv keine Sorgen ums Nichtbestehen des Examens machen. Ich habe neben den Materialien des OsnaRep noch mit Skripten eines kommerziellen Repetitors gearbeitet, um einige Punkte zu vertiefen, aber ich denke, im Großen und Ganzen hätte ich meine Examensklausuren auch ohne dieses zusätzliche Wissen ordentlich bearbeiten können. Nicht ganz unwichtig ist im Rahmen der Examensvorbereitung wahrscheinlich auch, etwas über den Tellerrand zu schauen und sich mit aktuellen Fällen auseinanderzusetzen.

"Würdest du das OsnaRep weiterempfehlen?"

Aus meinen bisherigen Ausführungen lässt sich sicherlich schon entnehmen, dass ich das Lernen im Rahmen des OsnaRep sehr geschätzt habe, weshalb ich es auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Wie bereits beschrieben, ist das Konzept des OsnaRep wahrscheinlich nicht für jeden Lerntyp etwas, allerdings sollte sich jeder angehende Examenskandidat darüber ein eigenes Bild machen und sich die Zeit nehmen, das OsnaRep einmal auszuprobieren. Jedenfalls diejenigen, die als mündige Juristen behandelt werden wollen, werden sich meines Erachtens im OsnaRep wesentlich besser aufgehoben fühlen als bei einem kommerziellen Repetitor mit erzieherischer Funktion.

 

"OsnaRep ist zwar nicht für jeden etwas, jedoch wurde ich da sehr gut auf das erste Staatsexamen vorbereitet - die Klausuren hätte ich auch ohne kommerzielle Skripte ordentlich bearbeiten können."

 

"Welche Vorteile bietet das OsnaRep gegenüber anderen Repetitorien?"

Die Vorteile des OsnaRep sehe ich neben der Unentgeltlichkeit insbesondere in der Betreuung durch Professoren. In der kleinen Gruppe des OsnaRep braucht niemand mehr Berührungsängste vor den Dozenten zu haben, sodass schnell ein Diskurs entsteht und Nach- oder weiterführende Fragen gerne angenommen und insbesondere auch fundiert beantwortet werden. Nicht verschweigen will ich dabei, dass es immer auch mal den einen oder anderen Dozenten geben kann, der dem OsnaRep nicht sein volles Potenzial widmet, allerdings war das zumindest in meinem Durchgang die absolute Ausnahme. Der regelmäßige Wechsel der Dozenten verhindert zudem, dass man als Teilnehmer ein ganzes Jahr mit einer Person konfrontiert ist, mit der man vielleicht nicht richtig warm wird. Demgegenüber haben die Teilnehmer kommerzieller Repetitorien meiner Erfahrung nach durchgehend dieselben drei bis vier Dozenten vor der Nase, was bei Aversionen irgendwann zu Frust führen kann und dann dem Lernerfolg schadet.

Am Ende sollte man auch immer bedenken, dass nie Repetitoren aus kommerziellen Kursen die Examensklausuren erstellen oder korrigieren, sondern überwiegend Professoren der Universitäten hiermit betraut sind. Letztere können damit wesentlich mehr über die Gedanken eines Klausurerstellers und die Anforderungen an gelungene Arbeiten preisgeben, was auch im OsnaRep deutlich wird.

 

"Betreuung durch Professoren, die mit der Erstellung und Korrektur der Examensklausuren betraut sind"